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Silvery Moon

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 BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2017, 09:51   
Rennleitung

Registriert: Do 10. Mai 2012, 10:41
Beiträge: 114
Stimmt, Akhal Teke, das Schimmelgen ist eine Entfärbung der Grundfarbe. Verantwortlich ist (mal wieder :lol:) eine Mutation an den Pigmentzellen, die auch die bekannten Schimmelmelanome hervorbringt. 4 Gene sind da betroffen. Man vermutet, das alle Schimmel auf einen Urahnen zurückzuführen sind, denn die Schimmelmutation ist bei allen echten Schimmeln gleich.

Was Albinismus angeht: dieser genetische Defekt kommt beim Pferd nicht vor. Der C-Locus, auf dem bei anderen Spezies das Gen für Albinismus zu finden ist, ist beim Pferd mit einer anderen Information belegt, dem Cremgen. Oft werden jedoch Pferde, die weiß geboren werden, fälschlicherweise als Albinos bezeichnet. Einige dieser Fohlen haben zudem eine rosa Haut und blaue Augen (merke, ein echter Albino hätte rote Augen durch die Entpigmentierung des Auges). Bei den weiß geborenen Pferden handelt es sich aber entweder um Cremellos, Perlinos, Smoky Cream, Ivory Champagner-Pferde oder um maximale Schecken bzw. maximale Tigerschecken.

Das ganze ist ein sehr spannendes, nahezu unerschöpfliches Thema. Letzten Endes weiß die ganze Wahrheit eh nur Mutter Natur.

So eine Art Atlas bzw Zuchtbuch der Vollblutfarben fände ich genial, aber das muss wohl ein echter Liebhaber machen, denn das sich damit Geld verdienen lässt, bezweifele ich. Einen Tesio 2.0 quasi.


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 BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 08:47   
Rennleitung

Registriert: So 31. Okt 2010, 22:36
Beiträge: 1345
Eine Figur gibt es von ihm schon mal,irgendwo :D

https://www.pinterest.de/pin/412994228304844086/


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 BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 17:01   
Rennleitung

Registriert: Fr 29. Mai 2015, 23:39
Beiträge: 212
WMB hat geschrieben:
Man vermutet, dass alle Schimmel auf einen Urahnen zurückzuführen sind, denn die Schimmelmutation ist bei allen echten Schimmeln gleich.


Was, ein Schimmel für alle Pferde auf der Welt?! :shock: Dann war es vermutlich ein Arabisches Pferd, mit allen weiteren Einflüssen danach.


WMB hat geschrieben:
Das ganze ist ein sehr spannendes, nahezu unerschöpfliches Thema. Letzten Endes weiß die ganze Wahrheit eh nur Mutter Natur.


Ja, zum Glück ist das so. Wird wohl auch so bleiben, so komplex, wie das ganze Thema allein zu einer einzigen Farbe ist...

WMB hat geschrieben:
So eine Art Atlas bzw Zuchtbuch der Vollblutfarben fände ich genial, aber das muss wohl ein echter Liebhaber machen, denn das sich damit Geld verdienen lässt, bezweifele ich. Einen Tesio 2.0 quasi.


Tesio 2.0, genau. :lol: Glaube ich aber auch, bestenfalls kommt die Kohle im Nachhinein über die Jahrzehnte. Ich gebe da schon im Vorfeld auf. Aber die erwähnte Autorin schreibe ich mal an, ob sie mit ihrem Vorwissen nicht Lust hat auf so etwas...


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 BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 20:26   
Rennleitung

Registriert: Do 10. Mai 2012, 10:41
Beiträge: 114
Akhal Teke hat geschrieben:
WMB hat geschrieben:
Man vermutet, dass alle Schimmel auf einen Urahnen zurückzuführen sind, denn die Schimmelmutation ist bei allen echten Schimmeln gleich.


Was, ein Schimmel für alle Pferde auf der Welt?! :shock: Dann war es vermutlich ein Arabisches Pferd, mit allen weiteren Einflüssen danach.


:lol: :D Das ist gar nicht mal so unwahrscheinlich! http://www.pferderevue.at/?+Fast+alle+m ... Zrdz12aWV3


Silvery wird (noch) fleißig auf Facebook feilgeboten. Bin gespannt, aus welchem Lager zugeschlagen wird.


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 BeitragVerfasst: So 17. Sep 2017, 00:58   
Rennleitung

Registriert: Fr 29. Mai 2015, 23:39
Beiträge: 212
Das meinte ich. In nahezu allen Zuchtrassen finden sich Spuren Arabischer Pferde, wobei anscheinend, wenn dem Artikel unter Ihrem Link Glauben zu schenken ist (die Wissenschaft hinkt der Natur ja immer hinterher), sogar "Turkmenen" darunter fallen?! Das ist ein ganz anderer Typ Pferd als der des reinen Araberpferdes... Aber warum nicht, beide Typen waren schon seit dem Altertum immer wieder miteinander verkreuzt in der Großregion des "Vorderen Orients" zwischen etwa Syrien, Arabische Halbinsel bis hin zum Ferghanatal. Das sind einfach die besten Renner. Ohne deren Blut kein Galopper. Wenn sie in der Region auch wohl niemals planmäßig nur auf´s Rennen gezüchtet wurden, sondern eher für Raubzüge/Kriege. Vermutlich hätte es sonst das Englische VB nie gegeben, da es ja das orientalische Äquivalent schon gegeben hätte.
Es gibt aber z. B. im Iran den Tchenarani, eine Rasse auf Turkmenen- und Araberbasis, eine Art Halbblut. Oder Vollblut, je nach Betrachtungsweise. Zwei VB miteinander gekreuzt.

Danke für den Link, der gibt mir wieder Futter. ;)

Wär´ vllt. mal Zeit, einen neuen Thread zur Entstehung des VB und dessen Farben zu eröffnen?!


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 BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 18:39   
Rennleitung

Registriert: Do 10. Mai 2012, 10:41
Beiträge: 114
Marbach ist´s geworden. Er ist gut angekommen und sieht blendend aus. Und man hat schon ausgiebig getestet und seine Farbgene bestimmt ;).
Deckgeld ist mit 400€ ausgeschrieben, er soll im Natursprung decken. Auf der FB Seite schreibt man, das mit 2018 möglicherweise auch TG Samen verfügbar sein wird.
Ob die Taxe für Vollblutstuten wohl so niedrig bleibt? Bei den einschlägig bekannten Farbzüchtern zahlt man ja mehr für VB-Stuten.
Hier der offizielle Bericht: http://gestuet-marbach.de/pb/,Lde/Start ... GE=2528487


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 BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 03:23   
Rennleitung

Registriert: Sa 5. Jul 2014, 13:52
Beiträge: 146
Wohnort: Turfpampa
Schön zu hören, daß er ein Plätzchen gefunden hat. :D
War vor Jahrzehnten mal bei einer Gestütsbesichtigung. Wie ist Marbach heute einzuschätzen; auch infrastrukturell ? Ist nicht gerade die Mitte Deutschlands, aber dafür möglicherweise besser nach Süden und Südwesten ausgerichtet. In der Warmblutzucht spielt, mit TK-Sperma, die Entfernung ja kaum eine Rolle.
Seit wann existiert denn die aktuelle Gestütsleitung ? Wie ist sie einzuschätzen ?
Ach, herrje, ein Haufen Fragen kommen mir da plötzlich in den Sinn, dafür, daß ich EINmal da war und dann nicht mehr dran gedacht habe. ;)
400.- € scheinen mir auch für eine Warmblutstute nicht übertrieben. Schade, daß ich keine habe.

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The higher motive


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 BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 11:07   
Rennleitung

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Beiträge: 144
Ich hoffe für Silvery Moon dass seine Leistung die er bis jetzt erbrachte in Marbach auch ausreichend geschätzt wird, und dass es ihm nicht so ergeht wie Belmundo in Celle :(


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 BeitragVerfasst: Do 16. Nov 2017, 13:21   
Jockey

Registriert: Do 10. Nov 2011, 17:06
Beiträge: 44
Was war da mit Belmundo?

Wie sieht es denn mit der Nachfrage bei Warmblutzüchtern mit Schecken aus? Doch auch eher gering, oder? Mir ist gerade kein geschecktes Spring-, Dressur- oder Vielseitigkeitspferd bekannt.

Wer hat da diesbezüglich Erfahrungen?


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 BeitragVerfasst: Do 16. Nov 2017, 17:26   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 08:37
Beiträge: 1176
Das würde ich so nicht unterstreichen wollen. Die Schecken sind in der Warmblutzucht momental wohl in Mode. Es gibt aber einfach zu wenig Vaterpferde, die eine relativ sichere Scheckung vererben. Denke, Marbach hat da einen mehr als nur guten Riecher gehabt.

Wenn bei den Züchtern, die Farbe im Vordergrund steht, tritt der Leistungsgedanke zuerst einmal in den Hintergrund. Aber auch da kann ja Silvery Moon für Abhilfe sorgen.

Vergessen wird ja häufig, dass Schecken in der Warmblutzucht Ostpreussens lange Zeit ein viel grössere Rolle gespielt haben, als heute. Es gab ja sogar in Trakehnen einen gescheckten Hauptbeschäler. Ganze Eskadrons der altpreussischen Kavallerie waren auf Schecken beritten. Dieser Zuchtzweig wurde vom Trakehner Verband nach der Wiedergründung in der BRD nicht verfolgt. Nun gibt es wieder zaghafte Versuche, allerdings sind die Stuten, wenn ich richtig informiert bin, alle aus Polandia importiert worden.

Es gibt ja auch im Vollblutlager einen Scheckenexperten mit dem Gestüt Sickingen, der das Ziel verfolgt gescheckte Vollblüter auf die Bahn zu schicken.


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 BeitragVerfasst: Fr 17. Nov 2017, 00:43   
Rennleitung

Registriert: Fr 29. Mai 2015, 23:39
Beiträge: 212
Meines Wissens ist die Scheck-Begeisterung abgeflaut, zumindest nicht mehr so stark wie in den 90ern oder 2000ern mit Samber - Sambuco - Ico etc., niederländische Schecken im Hochleistungssport, damals sehr gefragt.

Egal, Marbach wird wissen, was sie machen oder nicht machen.

Danke f. d. Hinweis des xx-Scheckgestüts!


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 BeitragVerfasst: Fr 17. Nov 2017, 11:11   
Rennleitung

Registriert: Fr 28. Mär 2014, 06:02
Beiträge: 144
Schattenlady hat geschrieben:
Was war da mit Belmundo?

Wie sieht es denn mit der Nachfrage bei Warmblutzüchtern mit Schecken aus? Doch auch eher gering, oder? Mir ist gerade kein geschecktes Spring-, Dressur- oder Vielseitigkeitspferd bekannt.

Wer hat da diesbezüglich Erfahrungen?

Hallo Schattenlady,Belmundo vegetierte im Gestüt nur vor sich hin,er war bei den Gestütern bzw. den Azubis immer aussen vor.Die waren auch nicht sonderlich scharf drauf ihn zu reiten, weil er nicht so einen spektakulären Bewegungsablauf hatte wie die Dressurcracks dort.Das, wofür er gezücht wurde hat er super gemacht,aber das war dort ziemlich egal.Es wird mit dem Slogan``Mehr Mut zum Blut`geworben,dann sollte man die dort aufgestellten Blüter auch dem entsprechend fördern,aber das passiert m.M.nach nicht.Seine Nachfrage war leide auch nicht sehr hoch.Ich habe ihn öfter besucht, so ein nettes Pferd war er.Schade, leider musste er aufgrund einer Kolik eingeschläfert werden.Ich bin der Meinung dass sich SM nicht in der Warmblutzucht nicht durchsetzen wird, aber warten wir es ab.PS.Wie geht es der Schattenlady eigentlich? LG


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 BeitragVerfasst: Fr 17. Nov 2017, 11:16   
Jockey

Registriert: Do 10. Nov 2011, 17:06
Beiträge: 44
Vielen Dank für die Infos und Einschätzungen.

@ Spike: Hinsichtlich Schattenlady kann ich Dir leider keine Infos geben. Habe zu dem Pferd bzw. den Besitzern keinen Kontakt...


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