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Er kam, sah und kaufte: Horst Pudwill

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 BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 23:08   
Rennleitung

Registriert: Mo 8. Nov 2010, 22:07
Beiträge: 154
tja dirk...

dann möchte ich mal ihren Kommentar hören wenn einer einen schlag zu viel macht..
weil er "hinter her machen will"!!
..das geht ganz einfach..


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 BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 06:44   
Rennleitung

Registriert: Sa 14. Jan 2012, 11:56
Beiträge: 1102
Dirk hat geschrieben:
Positives sehe ich da aber nicht, im Gegenteil, es sollte endlich eine klare Regelung her, ab x Schläge Disqualifikation.
Das würde ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Anstelle von Hinterhermache einfach mal nen Klaps zu viel. Spätestens wenn der erste kochend Heiße rausfliegt bräuchte die RL Begleitschutz.

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 BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 07:06   
Rennleitung
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Ja, das ist das Problem. Ein brutales Limit, wie es dieses "Urteil" fordert und sogar rückwirkend anwenden will, würde brutal in die Hose gehen. Es bleibt nur die Wahl, entweder mit Peitsche ohne Disqualifikation oder ganz ohne Peitsche. Man könnte beides nebeneinander machen, was aber dann auch zwei Zuchtziele bedeuten würde, wofür die deutsche Vollblutzucht einfach zu klein ist. Im Grunde hat sich die jetzige Regelung gut bewährt. Prügelorgien gibt es jetzt fast nur noch in großen Rennen, wenn es knapp zugeht.

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 BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 12:56   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:29
Beiträge: 4780
Wohnort: Rheinprovinz/Preußen
C-Bahn hat geschrieben:
Dirk hat geschrieben:
Positives sehe ich da aber nicht, im Gegenteil, es sollte endlich eine klare Regelung her, ab x Schläge Disqualifikation.
Das würde ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Anstelle von Hinterhermache einfach mal nen Klaps zu viel. Spätestens wenn der erste kochend Heiße rausfliegt bräuchte die RL Begleitschutz.


Genau so ist es - wenn man aus der Wette rausfliegen will, würzt man einfach zu heftig und "drin der Toto" .... :-)

@Kassandro
Wenn Sie das Finish im Derby als "Prügel-Orgie" bezeichnen, stellen Sie sich mit Peta auf eine Stufe. Es wurde hart geritten, die Pferde wurden energisch angefaßt und für mich ist der entscheidende Faktor, ob das Pferd sich gegen die Peitsche wehrt oder unter der Peitsche anzieht. Und was die Wirkunbg der Peitsche auf das Pferd betrifft, so verweise ich mal auf den hohen Adrenalin-Spiegel im Rennen, der das Empfinden maßgeblich ändert.

Ein Beispiel von falschem und sinnlosem Peitscheneinsatz liefert in den 2000 Guineas von 1971 Lester Piggott auf dem Viertplaziertem Minsky, einem Vollbruder zu Nijinsky. Dem schmeckt der Stock überhaupt nicht und wehrt sich heftig dagegen.

https://www.youtube.com/watch?v=O-V3OSebt88

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 15:06   
Rennleitung

Registriert: So 31. Okt 2010, 22:36
Beiträge: 1484
Es geht mir nicht um zuviel oder zu harter Peitscheneinsatz, es soll eine klare Regelung her um so eine Theater wie es jetzt gemacht wird direkt zu vermeiden,
sollte irgend etwas an der Derby Reihenfolge geändert werden gibt es jedes Jahr solche Aktionen


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 BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 19:11   
Rennleitung

Registriert: Mo 8. Nov 2010, 22:07
Beiträge: 154
..dirk..

das nenne ich zurück rudern..


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 BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 23:21   
Rennleitung

Registriert: So 31. Okt 2010, 22:36
Beiträge: 1484
lonesomedevil hat geschrieben:
..dirk..

das nenne ich zurück rudern..

ich wiederhole noch einmal für Sie: Klare Regelung, nicht mehr und nicht weniger,
ansonsten weiß ich nicht worüber wir hier diskutieren.


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 BeitragVerfasst: Fr 17. Mär 2017, 12:41   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 10:37
Beiträge: 815
Ich bin gespannt, wann die -in meinen Augen ausgesprochen interessant zu lesende- Begründung des Urteils des Oberen Renngerichts, veröffentlicht im aktuellen WRK, den Weg in die Galopper-Medien finden und dort diskutiert werden wird.


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 BeitragVerfasst: Fr 17. Mär 2017, 12:56   
Rennleitung
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Registriert: So 5. Jan 2014, 22:21
Beiträge: 2540
Wohnort: Oberharz
Hier das Urteil mitsamt Begründung als herunterladbare PDF-Datei.

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 BeitragVerfasst: Fr 17. Mär 2017, 17:36   
Rennleitung

Registriert: So 31. Okt 2010, 22:36
Beiträge: 1484
Nach dem ersten Grund habe ich aufgehört zu lesen weil auch der drittplatzierte mehr als 5 Schläge bekommen hat, im Rennvideo kann jeder mitzählen, allein aus dem Grund wird sich die Reihenfolge wohl nicht ändern


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 BeitragVerfasst: Fr 17. Mär 2017, 18:57   
Jockey

Registriert: Do 29. Sep 2011, 12:03
Beiträge: 65
Warum sollte sich die Reihenfolge nicht ändern?

Der Viertplatzierte hat anders als der Drittplatzierte nicht rechtzeitig protestiert, dadurch kann er gar nicht in den Genuss der neuen RO-Interpretation kommen.

Anders der Drittplatzierte: er hat rechtzeitig protestiert und kann damit aufgrund der neuen RO-Auslegung auf Platz Eins vorrücken, selbst aber nicht mehr belangt werden.

Man muss das nicht gut finden. Ich würde sogar so weit gehen und denjenigen zustimmen, die den Slogan "Unsportlichkeit hat einen Namen: Horst Pudwill" kreiert und verbreitet haben. Mit Unsportlichkeit meinen die Urheber bestimmt nicht die körperliche Verfassung des feinen Herrn, denke ich.

Es gilt wieder mal die alte Juristenweisheit: Legal ist nicht immer auch gerecht. Aus der Perspektive eines Psychologen könnte man solch zutiefst unsportliches Verhalten möglicherweise als typisch für Neureiche deuten. Ein Gentleman mit altem Geld (oder, wie weiter oben bereits erwähnt, eine vornehme Dame) würde jedenfalls wahrscheinlich niemals so vorgehen, egal welches Rennen er oder sie dadurch auf dem Papier gewinnen könnte. Man würde sich vermutlich lieber erschießen. Und da hatte ich immer geglaubt, Hong Kong sei bedingt durch die lange britische Kolonialtradition ein Hort des Fairplays.


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 BeitragVerfasst: Fr 17. Mär 2017, 22:59   
Rennleitung

Registriert: So 31. Okt 2010, 22:36
Beiträge: 1484
Le Boudin hat geschrieben:
Warum sollte sich die Reihenfolge nicht ändern?

Der Viertplatzierte hat anders als der Drittplatzierte nicht rechtzeitig protestiert, dadurch kann er gar nicht in den Genuss der neuen RO-Interpretation kommen.

Anders der Drittplatzierte: er hat rechtzeitig protestiert und kann damit aufgrund der neuen RO-Auslegung auf Platz Eins vorrücken, selbst aber nicht mehr belangt werden.

Man muss das nicht gut finden. Ich würde sogar so weit gehen und denjenigen zustimmen, die den Slogan "Unsportlichkeit hat einen Namen: Horst Pudwill" kreiert und verbreitet haben. Mit Unsportlichkeit meinen die Urheber bestimmt nicht die körperliche Verfassung des feinen Herrn, denke ich.

Es gilt wieder mal die alte Juristenweisheit: Legal ist nicht immer auch gerecht. Aus der Perspektive eines Psychologen könnte man solch zutiefst unsportliches Verhalten möglicherweise als typisch für Neureiche deuten. Ein Gentleman mit altem Geld (oder, wie weiter oben bereits erwähnt, eine vornehme Dame) würde jedenfalls wahrscheinlich niemals so vorgehen, egal welches Rennen er oder sie dadurch auf dem Papier gewinnen könnte. Man würde sich vermutlich lieber erschießen. Und da hatte ich immer geglaubt, Hong Kong sei bedingt durch die lange britische Kolonialtradition ein Hort des Fairplays.


Der Drittplatzierte hat auch nicht rechtzeitig protestiert


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 BeitragVerfasst: Sa 18. Mär 2017, 08:12   
Jockey

Registriert: Do 29. Sep 2011, 12:03
Beiträge: 65
Klar hat der Drittplatzierte rechtzeitig protestiert! Ein Blick in die Rennordnung hilft:

"633. Das Protestverfahren kann nur eröffnet werden, im Fall der Nr. 623 Pkt. 1 vor Ablauf des fünften Werktages nach dem Renntag, im Fall der Nr. 623 Pkt. 2 vor dem Schluß des Zurückwiegens, im Fall der Nr. 623 Pkt. 3 vor Ablauf des fünften Jahres nach dem Renntag."

Der Drittplatzierte hat ja nicht wegen Verstoß gegen Vorschriften über die Durchführung von Rennen (623 Pkt. 2), sondern wegen unzulässiger Verabredung, also 623 Pkt. 3 protestiert. Das wäre sogar im Juni 2021 noch rechtzeitig gewesen.

Ist so ein Protestverfahren erst einmal rechtzeitig eröffnet, kann es danach jede beliebige Wendung nehmen. Einmal eröffnet, immer eröffnet.

Aus der ausführlichen Urteilsbegründung des oberen Renngerichts ergibt sich doch glasklar, dass man die Worte der Rennordnung nicht so auf die Goldwaage legen sollte, sondern flexibel interpretieren, je nachdem welches Resultat in einem konkreten Fall gerade genehm ist. Ausgestattet mit diesem Wissen, bin ich mir 100%ig sicher, dass meine oben dargelegte Auslegung der RO auch vor dem oberen Renngericht Bestand hätte. Diese Sichtweise wird auch dadurch untermauert, dass wir hier in diesem unseren Lande auf eine alte Tradition der flexiblen Rechtsauslegung je nach gewünschtem Ergebnis bauen können (in ganz Deutschland immerhin zwölf Jahre intensiv gepflegt, in einem Teil des Landes sogar 56 Jahre).

Fazit: der Drittplatzierte hat rechtzeitig protestiert und es muss disqualifiziert werden. Da beisst die Maus keinen Faden ab.


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 BeitragVerfasst: Sa 18. Mär 2017, 08:42   
Jockey

Registriert: Do 29. Sep 2011, 12:03
Beiträge: 65
Und, lieber Dirk, bevor Sie jetzt einwenden, dann könnte der Besitzer des Viertplatzierten ja auch noch wegen unzulässiger Verabredung o.ä. bis 2021 in das Verfahren einsteigen und so sein Pferd zum Derbysieger machen: das wird nicht geschehen.

Denn erstens ist dieser Besitzer noch nie durch Unsportlichkeit aufgefallen, im Gegenteil.

Und zweitens scheinen sich viele Kenner der Szene relativ sicher zu sein, dass, selbst wenn das obere Renngericht in Eigeninitiative so tun würde als hätte auch der Besitzer des Viertplatzierten protestiert, es doch nur die ersten beiden disqualifizieren lassen würde (richtiger Deckhengst aber falsche Trainingsanlage).


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 BeitragVerfasst: Sa 18. Mär 2017, 08:57   
Rennleitung

Registriert: So 31. Okt 2010, 22:36
Beiträge: 1484
Le Boudin hat geschrieben:
Klar hat der Drittplatzierte rechtzeitig protestiert! Ein Blick in die Rennordnung hilft:

"633. Das Protestverfahren kann nur eröffnet werden, im Fall der Nr. 623 Pkt. 1 vor Ablauf des fünften Werktages nach dem Renntag, im Fall der Nr. 623 Pkt. 2 vor dem Schluß des Zurückwiegens, im Fall der Nr. 623 Pkt. 3 vor Ablauf des fünften Jahres nach dem Renntag."

Le Boudin hat geschrieben:
...Der Drittplatzierte hat ja nicht wegen Verstoß gegen Vorschriften über die Durchführung von Rennen (623 Pkt. 2), sondern wegen unzulässiger Verabredung, also 623 Pkt. 3 protestiert. ..



Also wäre bei Disqualifikation Savoir Vivre Derbysieger, er hat mit 623 Pkt. 3 nichts zu tun.
Aber egal, der Protest hat keine Chance weil mehrfach nicht einwandfrei nachgewiesen werden konnte dass oder welche Absprachen bezüglich des Peitschengebrauchs stattgefunden haben.
Hoffentlich findet die Posse bald ein Ende, sie schadet dem Rennsport und ist mittlerweile einfach nur noch lächerlich.
Mir ist immer noch nicht klar was damit bezweckt werden soll, wenn alles bezüglich den Peitschengebrauchs korrekt abläuft müssten die ersten drei disqualifiziert werden und Wai Key Star wäre Derbysieger.
Nimmt man nur den Protest wegen unzulässiger Verabredung wäre Savoir Vivre Derbysieger.
Aus welchem Grund ist man also der Annahme dass Dschingis Secret Derbysieger werden könnte :?: :?: :?:


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