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Zock-Baltus rockt New York

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 BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2018, 09:41   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Einer der Teilnehmer schrieb heute Morgen:

Beide Wetten waren drin. Aufgrund der Favos bzw. weil kein Krummer gewonnen hat, gab es nur Kleingeld.


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 BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2018, 11:02   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Auf der Website von Equibase
http://www.equibase.com/premium/eqpCarryoverCorner.cfm
werden die kommenden Jackpots aufgelistet. Man sieht, dass heute auf der Galopprennbahn Gulfstream Park (Miami) ein Carryover von 75.000 Dollar in der Pick 6 ausgespielt wird. Die Trotto-Jungs warten auf fettere Weidegründe.


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 BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2018, 17:09   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
@LightFromMars
Dem Traberforum entnehme ich, dass Trotto seit Anfang Juli auch eine Dauer-Tippgemeinschaft hat, die regelmäßig auf schwedische Trabrennen setzt und dabei schon einen stolzen Gewinn erzielt hat. Hier die Tabelle der Wetten mit den Summen:
http://www.trottoforum.de/index.php?att ... -2018-pdf/
Ende Juli hatten sie einen dicken Treffer mit 145.000 Euro. Nach einem knappen Vierteljahr Aktivität liegen sie mit über 90.000 Euro im Plus! Das reicht für eine Einladung in eine Talk Show...


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 BeitragVerfasst: Fr 28. Sep 2018, 12:46   
Jockey

Registriert: Mo 4. Jul 2011, 21:56
Beiträge: 11
Schön, dass Racingman die trotto-TG-Geschichte verfolgt.
Als Beteiligter kann ich berichten, dass dieses Projekt einmalig für den deutschen Rennsport ist und kann einige Missverständnisse oder Vermutungen aufklären:

A) Die TG's haben sich eigenständig gegründet und sind keinesfalls einem Marketingkonzept von trotto.de zu verdanken. Durch die Beteiligung der trotto Verantwortlichen im trotto-Forum (A. Gruber=Administrator) wurde die Sache natürlich professionalisiert. So wurde ein automatisierter Zeichnungs- und Abwicklungs-Tool erstellt und es steht -teilweise bis spät in die Nacht- ein Mitarbeiter zur Verfügung, um die ausgeklügelten Wettsysteme (teilweise mit mehr als 50 Wettscheinen) in den Toto einzuspeisen.
Die perfekte Kooperation mit dem Wettanbieter drückt sich auch dadurch aus, dass
- (nicht stornierbare) Fehler bei der Wettabgabe stets auf eigene Kosten korrigiert werden,
- für eine finanziell erfolgreiche TG eine grosszügige Prämie zugunsten der Kapitäne ausgelobt wird,
- trotto einen Grossteil der generierten TG-Provisionen 2017 einem Jackpot einer Rennverstaltung in BM zur Verfügung gestellt hat,
- Einladungen zu Grossereignissen (Derby, Breeders Crown) für TG-Mitglieder ausgesprochen werden
- eine Schnittstelle in Auftrag gegeben wurde, um der TG zu ermöglichen die Wettscheine erst kurz vor dem Start aufgeben zu müssen.

B) Die Kernmannschaft, die sich den TG‘s als sog. Käpitäne zur Verfügung stellen, besteht aus intensiven Beobachtern der Rennsports, in den Ländern, wo die TG‘s hauptsächlich aktiv sind. Darüber hinaus wird das Expertengremium von einem Mitspieler namens High Roller unterstützt, der nach eigener Aussage über keinerlei Pferdekenntnisse verfügt, und als Grosswetter nach mathematischen Regeln (Takeout, Value, Wettmarktbeobachtung) in der Regel die Einsätze deckelt, so dass aus Budgetgründen nie eine verkürzte Wette abgegeben muss.

C) Die TG‘s haben in den letzten 14 Monaten bei geschätztem Gesamteinsatz von fast 1 Millionen (!) EURO Auszahlungen in Höhe von ca 3 Millionen EURO (!!) generiert. Für die grossartige Rendite war natürlich der Haupttreffer mit mehr als 2 Mio Gewinn an Silvester verantwortlich. Ohne diesen „Jackpot-Treffer“ einzubeziehen, befindet sich die TG aber über den Gesamtzeitraum des Bestehens geschätzte 5-10% im Plus. Die grössten TG‘s haben mittlerweile bis zu 150 Mitspieler mit einem Einsatzvolumen von mehr als 30.000 Euro.
Beispielhaft ist die sog. Dauer-TG, die sich Anfang Juli zusammengefunden hat. Hier wurde ein festgelegtes Spielsystem bei entsprechenden Jackpot-Bedingungen in der schwedischen V64-Wette vorgegeben. Die Auswahl der Pferde erfolgt ebenfalls nach einem unverrückbaren System. Innerhalb von 6 Tagen wurden mehr als 160 Anteile zum Preis von Stück 300 Euro gezeichnet. Nach ca 3 Monaten und 13 Spielteilnahmen wurden an die Anteilseigner bereits je 600 Euro wieder ausgeschüttet und es befinden sich immer noch mehr als 40.000 Euro im Pott.

D) Neben dem finanziellen Erfolg ist die soziale Komponente sehr wesentlich. Es finden sich mit Regelmässigkeit die verschiedensten Rennsportinteressierten zusammen, Traber- und Galoppanhänger, die voneinander profitieren. Der Grosswetter, der Genusswetter und der stille Anteilseigner, der nur zur Unterhaltung teilnimmt, alle haben ihren Platz und können voneinander lernen und haben ein gemeinsames Gesprächsthema. Bei den organisierten Treffen (2x Berlin und im Frühjahr in Magdeburg) lernten sich die Mitspieler persönlich kennen und schon nach kurzer Zeit sind wichtige Kontakte und Freundschaften entstanden.

Alles in Allem ist diese Sache eine Win-Win Situation für alle Beteiligten und zur Nachahmung empfohlen.


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 BeitragVerfasst: Fr 28. Sep 2018, 13:27   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Vielen Dank für die ausführlichen Infos! Das war wirklich sehr interessant und ist, glaube ich, vor allem für hier mitlesende Turfjournalisten wichtiges Hintergrundwissen. Nach all dem, was Sie geschrieben haben, verstärkt sich mein Eindruck, dass die Trotto-TG unbedingt ein Medienthema wäre.

Weil man sich im Traberforum jetzt auch für die Diskussion hier interessiert, noch eine Anmerkung zu Trotto.de: Dass Trotto.de als Wettvermittler in die Totalisatoren tätig ist, ist mir schon lange bekannt. Auf den einschlägigen Wettvergleichsportalen im Internet wird Trotto jedoch als Buchmacher bezeichnet, und deshalb tue ich es auch. Im Übrigen ist Trotto neben den üblichen Verdächtigen wie RaceBets, Pferdewetten.de usw. mit einer Lizenz als „Internet-Bookie“ (Pferdewettanbieter mit Internetvertrieb) vom Regierungspräsidium in Darmstadt lizensiert. Guckst du hier in der Liste auf Seite 12:
https://innen.hessen.de/sites/default/f ... e_list.pdf


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 BeitragVerfasst: Sa 29. Sep 2018, 12:01   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Für die mediale Vermarktung ist natürlich die Person von High Roller das A und O. Ginge es hier um Fußball und nicht um den popeligen Pferderennsport, hätte die BILD schon längst Spürhunde auf die Fährte von HR angesetzt. Als kleine Hilfestellung für die Journaille: Was weiß man bisher über High Roller?

Die Analyse seines Intimlebens durch das Traberforum hat ergeben, dass es sich bei ihm weder um eine Frau noch um einen homosexuellen Mann handelt. High Roller's Aussage „mein Mann“ bezog sich auf seinen Turf-Experten im Ausland. High Roller ist also (aus Sicht der BILD-Zeitung: leider) ein stinknormaler Typ, der im Stehen pinkelt und der die Zahnpasta-Tube von vorne ausdrückt.

Seinen Postings nach zu urteilen, ist er altersmäßig nicht mehr in der werberelevanten Zielgruppe, aber alles Andere wäre im Pferderennsport auch eine Überraschung gewesen.

Was die Anzahl seiner Forumsbeiträge angeht, liefert er pro Jahr ungefähr den vierfachen Output eines Manto in dessen besten Tagen. Im Traberforum ist er erstaunlicherweise erst seit gut einem Jahr dabei, ist also keiner der üblichen Verdächtigen, die den Sulkysport schon mit der Muttermilch eingesogen haben.

High Roller ist zwar kein klassischer Legastheniker, hat seine Kernkompetenz aber sicher nicht im Schreiben von Geschäftsbriefen. Seine große Stärke sind dafür die Zahlen.

Noch intensiver als mit Pferdewetten beschäftigt er sich mit der Börse.

Als Anleger bevorzugt er Sachwerte wie Aktien und Immobilien – in dem Punkt würde sogar jemand mit einer so calvinistischen Lebenseinstellung wie Kassandro mit ihm konform gehen.

Weitere sachdienliche Hinweise zu High Roller bitte an die Forumsleitung oder an jede Polizeidienststelle.


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 BeitragVerfasst: Sa 29. Sep 2018, 16:34   
Rennleitung
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Registriert: Mo 1. Nov 2010, 11:09
Beiträge: 1722
Racingman hat geschrieben:
Weitere sachdienliche Hinweise zu High Roller bitte an die Forumsleitung oder an jede Polizeidienststelle.


oder die vorletzte ausgabe traptipp kaufen, da gibbet bild und namen des high rollers

edit
kann auch trab inside heissen


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 BeitragVerfasst: So 30. Sep 2018, 16:14   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 12:11
Beiträge: 1015
Danke an Matschtreter und The Man, dass Sie dem BILD-Mann Göntzsche einen Elfmeter ohne Torwart aufgelegt haben. Wenn er den nicht verwandelt, ist er selbst schuld.

Eigentlich bräuchte Mariendorf-Eigentümer Ulrich Mommert (77) die Wettprovisionen der Trotto-Tippgemeinschaft gar nicht, denn er könnte den Rennbetrieb locker aus seiner Portokasse finanzieren. Vor rund 35 Jahren übernahm der Diplom-Kaufmann einen konkursreifen Automobilzulieferer und baute ihn systematisch zum führenden Produzenten von Kfz-Scheinwerfern auf. Vor wenigen Monaten verkaufte er das Unternehmen an einen südkoreanischen Konzern für mehr als eine Milliarde Euro.


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 BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2018, 16:38   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:39
Beiträge: 1922
Nur mal so, Leute oder Gruppen, die ständig treffen, also regelmäßig Geld aus dem Toto ziehen, sind für den Toto keine Bereicherung.
Das wirkt wie ein erhöhter Abzug.


Die alte TOP6-Wette von Herrn Dr. Berglar erreichte mit ihren Umsätzen niemals die dicke Ausschüttung.
Das war eine Riesenwette. Als das Konzept scheiterte, war mir klar, dass der Rennsport auf dem Weg nach unten war.

_________________
397 Partner, ich bin dabei!


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 BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2018, 17:10   
Rennleitung

Registriert: Sa 14. Jan 2012, 11:56
Beiträge: 1182
maitre hat geschrieben:
Nur mal so, Leute oder Gruppen, die ständig treffen, also regelmäßig Geld aus dem Toto ziehen, sind für den Toto keine Bereicherung.
Richtig! Am Ende kommt der Toto noch in den Brand. :lol:

_________________
Besuchte Rennbahnen mit Galopprennen: Baden-Baden, Bremen, Cuxhaven, Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen-Horst, Honzrath, Hooksiel, Köln, Krefeld, Mülheim, Neuss, Sonsbeck


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 BeitragVerfasst: Mo 8. Okt 2018, 14:19   
Jockey

Registriert: Mo 4. Jul 2011, 21:56
Beiträge: 11
maitre hat geschrieben:
Nur mal so, Leute oder Gruppen, die ständig treffen, also regelmäßig Geld aus dem Toto ziehen, sind für den Toto keine Bereicherung.
Das wirkt wie ein erhöhter Abzug.


Die alte TOP6-Wette von Herrn Dr. Berglar erreichte mit ihren Umsätzen niemals die dicke Ausschüttung.
Das war eine Riesenwette. Als das Konzept scheiterte, war mir klar, dass der Rennsport auf dem Weg nach unten war.



Der erste Satz von "Maitre" ist der grösste Blödsinn, den ich jemals gehört habe. :lol: :lol: :lol:

Relativiert wird er nur durch den dansch Folgenden: Damit hat er natürlich Recht. Obwohl ich da den Namen Dr. Berglar durch Lars W. Baumgarten ersetzen würde.


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 BeitragVerfasst: Di 6. Nov 2018, 08:14   
Jockey
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Registriert: Do 24. Apr 2014, 12:02
Beiträge: 44
Tippgemeinschaften

Diese Tippgemeinschaft sind, wie alles was leicht verständlich ist, in der Praxis entstanden. Die Initiatoren haben rasch erkannt, dass eine Bündelung von Fachwissen, mathematischer Begabung Kombinationsfähigkeit und Risikoteilung , ein Erfolgskonzept sein kann. Ausgeschlossen ist zunächst niemand und die Beiträge (Anteile an einer Gemeinschaftswette) halten sich in Grenzen, liegen selten über 30€ und ermöglichen Absicherungen durch mehrere Wett-Banken, je nach dem Einsatztopf, der vom Konzept und den Beteiligungen anhält. Da es einige gibt, die auch mal mehr als 200 Anteile zeichnen, hat das Ganze eine gewisse Grössenordnung erreicht. Da werden auch Einsätze um die 20 000€ gebündelt.

Natürlich gehen die Einsätze überwiegend in ausländische Veranstaltungen. In Deutschland gibt es dafür, von ganz zaghaften Ansätzen abgesehen - auch die wurden von den gleichen Leuten initiiert schon deswegen nicht, weil die Rennvereine (weder im Galopperlager noch bei den Traber) immer noch nicht verstanden haben, wie Turfisten und Zocker ticken.

Wer Geld zum Wetten einsetzt, will eine echte Gewinnchance haben. Geld wechseln können wir überall. Da braucht es keine Rennbahn und keine Pferderennen. Dort hinzugehen soll mindest ein Plus an Spass und Spannung sein, soll der Familie und den Freunden als präsentabel vorgeführt werden können und nicht als freudloser Ort an dem sich noch einige Herren des älteren Semester aufhalten um alten Zeiten nachzutrauern. Das geht seit Jahren vom Ambiente her kaum noch. Alle Bahnen leben oder überleben ausschließlich von den Umsätzen, die außerhalb der Rennbahnen generiert werden. Diese zu steigern wird zu wenig getan. Die Werbungsansätze sind eher schwach. Wettstar by PMU ist für Fortschritte auf diesem Gebiet zu loben. Die Betreuung der Kunden hat wirklich Fortschritte gemacht. Sie bemühen sich auch das Gold unserer Zeit zu schürfen, sie optimieren ihren Datenbestand und versuchen ihn zu erweitern. Das scheint zu gelingen. Ohne Fachleute auf diesem Gebiet wird es nicht gehen.

Die TGs lösen in ihren Wetten komplizierte Denksportaufgaben. Wägen das Risiko ab, diskutieren breit Lösungsansätze, nehmen jeden mit der sich äussern will und garantieren so das Ambiente, das zu schaffen, den Rennvereinen nicht mehr möglich ist. Sie produzieren seit Jahrzehnten am Markt vorbei. Die Tippgemeinschaften machen sich das Programm: Spiel-Spass und Spannung selber - auch wenn sie dabei Deutschland leider verlassen müssen. Hier ist kein Angebot. Und den ganz Klugen sei gesagt: Das ist nicht Uhrzeit abhängig. Ob auf den Bahnen ein grosses oder ein kleines Publikum ist, muss dem egal sein, der ohnehin nicht hingehen kann oder will. Sein Spiel ist ein anderes, er ist an einem Ereignis beteiligt, dass sein Lebensgefühl beeinflusst. Gemeinschaftserlebnisse, Enttäuschungen, Gewinne, Verluste, Erfolge … wie im richtigen Leben halt und da es viele sind gibt es viele Emotionen und auch eine gewisse Dankbarkeit für ein Gemeinschaftserlebnis an dem jeder in irgendeiner Form teilhaben kann. Sei es als Gestalter oder Mitstreiter. Pferdewetten ist immer noch: deine Meinung gegen meine. Es ist kein Glücksspiel. Keine Lotterie. Die Nummer sind kein Zufall, sondern werden ausgesucht und mit entsprechenden Erwartungen begleitet. Geht alles fair zu ist eine falsche Einschätzung auch ein Gewinn. Die Einschätzungsqualität verbessert sich.

Pferdewetten sind entgegen der veröffentlichen Meinung nichts, was in den Rotlicht Bereich gehört, ob wohl es durchaus einmal zahlreiche Kunden gab, die dort ihr Geld verdienten und ihre „Kunden“ auf der Rennbahn wieder trafen. Dort treffen sie sich heute nicht mehr oder eher selten. In einige Gegenden - im Norden vor allem - waren sie unerwünscht, weil man zwar gerne dort sein Vergnügen suchte, aber im richtigen Leben nicht mit „diesen Leuten“ in Verbindung gebracht werden wollte. Geblieben ist nur ein Hauch von Verruchtheit der dem Zocken immer noch zugeordnet wird.

Das Pferdewetten ist in der Gesellschaft immer noch nicht angekommen. Es wird gar nicht als intelligentes Freizeitvergnügen vermarktet. Es liegt auch und vor allem daran, dass die Pferde vergessen wurden. So wie es ein probates Mittel ist einen Hund im Park auszuführen, um leicht Kontakte knüpfen zu können, so ist es ebenso leicht, das Pferd im Wettkampf als Anziehungspunkt zu nutzen. Leider begreifen die für Werbung Verantwortlichen das nicht. Sie haben die falschen Zielgruppen. Bei den Besuchern ebenso wie bei den Wettangeboten. Und die Strategie, darauf zu warten, ob jemand kommt, die immer noch in den Köpfen einiger herumspukt, die kann man nun wirklich zu Grabe tragen. Wer nicht wirbt, stirbt. Genau das ist eingetreten. Bahnen wurden geschlossen, weil keiner gekommen ist. Da haben wir endlich die Schuldigen für die Misere. Es sind die ausbleibenden Kunden. Das Produkt Pferderennen ist in die Jahre gekommen ohne wirkliche Anpassung an die Lebenswirklichkeit. Jedes Produkt, das sich nicht verkaufen lässt, verkommt zum Ladenhüter. Innovation kann am Rennsport nicht vorgehen. Nur wer sich anpasst hat die Chance zu überleben. Tippgemeinschaften, wenn sie sich in einem legalen Rahmen bewegen, sind erfreuliche Erscheinung: sie schaffen ein regelmässiges Ereignis, Stammrenntage sozusagen und man kann sie bequem von Zuhause begleiten. Eine landesweite Ausschöpfung des Potentials kanalisiert problemlos viele Strömungen. Gebündelt können sie beachtliche Umsätze genieren. Trotto wird in diesem Jahr einen sechsstelligen Betrag an Provisionen vereinnahmen, der, bereinigt dann dem Berliner Trabrennverein zu Gute kommt. Die Straubinger Initiative kommt dem dortigen Rennverein zu Gute. Alles Bestrebungen, die geeignet sind die Misere erträglicher zu machen. Eine interessanter Ansatz könnte sein, die PMU Rennen als Basis für Tippgemeinschaften zu nutzen. Die Vorlage dazu haben die Highroller im trottoforum geliefert. Es fehlt nur eine Anbindung und ein geschlossener Zugang, damit erarbeitete Konzept nicht Allgemeingut werden. Bei der Fülle der Auslandsstarter währen die Galopper sogar im Vorteil. Es fehlt weder hier noch da am Sachverstand, es kommt auf die Art der Steuerung an. Und es gilt das China Konzept: Kopien müssen besser sein als das Original.


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 BeitragVerfasst: Di 6. Nov 2018, 09:47   
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Guter Post @Hipotel!

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Di 6. Nov 2018, 14:07   
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Schliesse mich an: Interessant und gut!


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 BeitragVerfasst: Di 13. Nov 2018, 09:23   
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Bluecher hat geschrieben:
Guter Post @Hipotel!

v. Blücher


Hippotel natürlich mit zwei p, soviel an Zeit sollte schon sein.


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