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Vollblutgestüt Lindenhof

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 BeitragVerfasst: Di 7. Mär 2017, 19:06   
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In diesem Jahr werden wir wirklich hart geprüft. Aber dazu unten.
Zunächst zur Karpalbeugegeburt: Die Mutterstute hat noch mehrere Tage stark gelitten und sogar über 40 C Fieber bekommen. Ein so hohes Fieber ist bei laktierenden Stuten besonders gefährlich, weil dann auch die Milchproduktion zurück geht. Dem Stutfohlen geht es gut - sie ist ein wahrer Kämpfer und sehr mobil. Die Mutterstute hat Stäbchen in die Gebärmutter eingelegt bekommen, die über mehrere Tage ein Antibiotikum abgeben und die Entzündung und die vielen zum Glück kleinen Verletzungen abdecken.
Darüberhinaus hat die Stute noch ein Breitband-Antibiotikum gespritzt bekommen und einen Fiebersenker, der auch recht schnell gewirkt hat. So sind Mutter und Tochter seit dem Wochenende wieder wohlauf und auch täglich draussen. Die Mutterstute hat sich auch ordentlich gewälzt, was unbedingt zur Eigenreinigung (der Gebärmutter, nicht des Fells ;) notwendig ist. Was die Frage zu einem eventuellem Trauma angeht, so sind Pferde nicht wie Menschen. Pferde denken und können auch Erinnerungen und Verbindungen sehr gut behalten. Aber Pferde können nicht wie wir Menschen in mehreren Schritten weiterdenken. So kann die Stute nicht den Zusammenhang "denken", wenn ich wieder gedeckt werde habe ich vielleicht in einem Jahr wieder eine Geburt. Und die Zeit heilt die Wunden. Nach einem wundervollem Sommer mit ihrer kleinen Tochter wird auch einer erneuten Geburt nichts im Wege stehen. Allerdings kann sie in der Fohlenrosse nicht gedeckt werden. Wir werden sie also zur nächsten Rosse in ca. 4 Wochen noch einmal untersuchen und bis dahin gut beobachten.

Aber wie schon oben angedeutet hat uns der Teufel dieses Jahr fest in der Hand.
Lara Croft (Areion) , Schwester zu LAST ACTION HERO (LR Sieger) war bereits 2 Wochen über ihren Termin. Sie war gedeckt von ADLERFLUG, sollte also die gleiche Pedigree-Verbindung Areion/ Adlerflug wie IQuitos sein.
Wenn eine Stute bereits 2 Wochen über die Zeit ist, dann muss sie 24 Stunden in Beobachtung bleiben. Tagsüber auf der Hofweide, nachts mit Alarmgurt in der Abfohlbox. Abendliches Ausgehen mit Freuden entfällt weitgehend.
Gegen Mitternacht kündigten sich die Wehen bei der Maidenstute an. Es dauerte aber noch fast drei Stunden bis die Geburt begann. Fein säuberlich auf frischen Handtüchern waren alle Hilfsmittel und frische Handschuhe, Desinfektionsmittel für Hände und Nabel, Scapell und Schere, Einlauf für das Fohlen, Jodspray für den Nabel usw. bereitgelegt. Der Schweif der Stute war vorbereitend bandagiert. Und dann begann die Geburt mit einem RedBag! Das heisst, dass nicht wie im Normalfall die Fruchtblase und optimalerweise die Vorderbeine des Fohlens erscheinen, sondern ein roter "Redbag". Diese Art der Geburt ist ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass es zu einer vorzeitigen Placentaablösung kam und ein Teil der Nachgeburt, der Redbag, zuerst erscheint. In diesem Fall ist das Risiko sehr gross, dass das Fohlen nicht mehr oder nur noch ganz kurz über die Mutterstute mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. Wenn also das Kommando "REDBAG" kommt, weiss jeder was sofort zu tun ist. Hygene ist jetzt nicht mehr wie sonst üblich angesagt, das Fohlen muss sofort aus der Mutter raus um mit Sauerstoff versorgt zu werden. Notfalls muss eine Person sich auf den Hals der Mutterstute setzen um diese am Aufstehen zu hindern. Mit den Wehen ziehen dann zwei Personen an den Vorderbeinen und halten den Kopf in Richtung. Aber auch wenn der Kopf schon draussen ist, ist noch nichts gewonnen. In diesem Fall lag das Fohlen korrekt und Vorderbeine und Kopf waren schnell aus der Stute. Die Zunge des kleinen Fohlens hing schon blau seitlich heraus, was uns noch mehr anspornte. Im Liegen zogen wir an dem Fohlen, stützten uns selber für mehr Kraft mit den Füssen an der Stute ab. Dann kam die Brust aus der Mutter und damit die Lunge frei. Das Maul reinigen von Fruchtwasser - und wir hatten erneut Glück! Viel länger hätte es nicht dauern können, aber der kleine Hengst spukte und wuselte bereits neben seiner Mutter. Beide haben die Geburt gut überstanden und sind wohlauf. Wir haben jetzt 7 Fohlen und die nächsten Geburten können gern normaler ablaufen.
Alle Fohlen - auch die beiden "Schwergeburten", sind auf unserer Website http://www.vollblutgestüt-lindenhof.de zu sehen. Besonders der kleine Hengst aus der INDIGO GIRL von GOLDEN HORN gefällt so gut, dass INDIGO GIRL erneut von dem ARC und Derbysieger gedeckt werden soll - vll. schon nächstes Wochenende....


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 BeitragVerfasst: Di 7. Mär 2017, 20:07   
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Ohje was für ein Geburtsjahr bei Ihnen.ich drücke die Daumen das alle gesund bleiben und die restlichen Geburten gut ausgehen.


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 BeitragVerfasst: Di 7. Mär 2017, 20:33   
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Der Linde ist zwar ein Experte für Schwerstgeburten, aber die Links kriegt er nicht hin:
Hier der Link zum Jungadler. Der fliegt zwar noch nicht, aber dafür springt um so wilder.
Hier geht's zur Edelzucht und hier die allgemeine Übersicht.

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 BeitragVerfasst: Di 7. Mär 2017, 22:13   
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Gut, dass es den Experten auf allen Gebieten gibt. Halleluja :roll:


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 BeitragVerfasst: Di 7. Mär 2017, 22:20   
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Samuraj hat geschrieben:
Gut, dass es den Experten auf allen Gebieten gibt. Halleluja :roll:

Viel Neid, viel Ehr.

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 BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 20:04   
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@ GestütLindenhof

Vielen Dank für ihre ausführlichen Geburten-Berichte. Für mich ist es äußerst interessant, sowas mal aus erster Hand zu lesen.

Ich drücke die Daumen, dass die nächsten Geburten komplikationslos verlaufen.


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 BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 12:57   
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Samuraj hat geschrieben:
Gut, dass es den Experten auf allen Gebieten gibt. Halleluja :roll:


Manche finden einfach den Humor zwischen den Zeilen nicht ;-)

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2017, 18:59   
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EINE (FAST) GANZ NORMALE GEBURT

erlebten wir heute in den ganz frühen Morgenstunden um 3.45. Pierette, eine erfahrene ältere Zuchtstute aus Schlenderhaner P -Linie (gibts die eigentlich noch?), die schon Mutter vonBT ist, bekam einen braunen Hengst nach NUTAN.

Warum "fast"? Wir haben uns inzwischen wahrscheinlich daran gewöhnt, dass Vollblutstuten nicht ohne Hilfe fohlen können. Die Gegenbeweise buche ich mal unter Glück gehabt ab. Der moderne Vollblüter ist einfach nicht mehr das Urpferd von 110 cm Grösse oder ein Robustpony. Die langen Beine, die häufigen Zwillingsträchtigkeiten beim Vollblut, die tiefe starke Brust, all das macht die Geburt schwer. Aber die häufigsten Todesfälle dürfte es aus Unachtsamkeit geben. Selbst bei einer völlig normalen Geburt ist es in sehr vielen Fällen so, dass die Mutterstute durch die Geburt stark geschwächt ist und nicht mehr den "Fluchtinstinkt" hat sofort zu fliehen. Sie bleibt erschöpft und müde noch 10 bis 20 Minuten liegen. In den Fällen, in denen die Fruchtblase nicht aufgeplatzt ist, kann das Fohlen sich oftmals in den ersten Minuten nicht selber befreien und erstickt im Fruchtwasser. Aber selbst wenn es sich befreien kann, so ist es inzwischen völlig normaler Ablauf, dass das frisch geborene Fohlen einen Einlauf bekommt. Gerade Hengstfohlen sind im Becken sehr eng gebaut und können das Fohlenpech, den ersten schwarzen harten klebrigen Kot nicht alleine loswerden. Dieser Kot hat den Darmausgang bis zur Geburt verstopft, damit keine Ausscheidungen in das Fruchtwasser gelangen. Auch der Harn wird bis zur Geburt über die Nabelschnur abgeführt. Unmittelbar während der Geburt, wenn die Nabelschnur abreißt (auchwieder so ein Risiko ohne Desinfektion) wird der Harn auf den späteren natürlichen Weg umgeleitet. Deshalb muss auch in den ersten Stunden und Tagen darauf geachtet werden, dass kein Harn mehr aus dem Nabel fliesst.
Ich habe diese normale Geburt einmal genutzt alle Phasen zu fotografieren und werde diese Bilder in den nächsen Tagen auf unsere Homepage stellen. Wir nähern uns allmählich der Schlussfahrt: 5 Stuten fohlen noch, dann haben wir fertig.
Pierette ist unsere älteste aktive Zuchtstute mit 22 Jahren. Aber sie ist noch sehr fit . Sie wird wiederbedeckt von Liquido. Mit dessem Vater Lomitas hatte sie BT gebracht, mit LIQUIDO den französischen Grossverdiener Powerman, der alleine im letzten Jahr über € 60.000,-- zusammengaloppierte für seinen Besitzertrainer!
Es ist immer wieder eine umstrittene Frage, wann man eine ältere Stute aus der Zucht nimmt. Bei uns kommen die alten Lindenhofer alle auf unser Altenteil und bleiben im Gestüt. Aber unsere Danehill-Tochter Coolaba Princess ist schon relativ jung in Rente gegangen. Die bisher älteste Dame in unserem Altenteil ist Red Crown. Sie ist 28 Jahre alt und hatte im stolzen Alter von 24 ihr letztes Fohlen. Der Hengst von LIQUIDO strafte alle Behauptungen, dass ältere Stuten nur noch mickrige Fohlen machen. Ready for Action war ihr grösstes Fohlen. Die Niniski Tochter Red Crown kam mit 3 Jahren auf den Lindenhof. Ich hatte sie zunächst zu Andreas Wöhler in Training gegeben, wo sie einen Sieg erlang und dann in die Zucht ging. Red Crown selber war von 4jährig 20 Jahre lang die absolute Chefstute in unserer Mutterstutenherde. Wo Red Crown hinging, da teilte sich die Herde wie das Wasser. Ihren Fohlen hat sie das Selbstbewusstsein mitgegeben. Sie waren es einfach gewohnt, dass ihrer Mutter Platz gemacht wurde.
Erst mit 25 Jahren änderte sich die Rangfolge in der Herde und Red Crown veränderte sich gravierend. Sie hat die Leitung zwei anderen jüngeren Stuten überlassen. Die Herde ist nicht mehr so ruhig seit Red Crown die Leitung abgegeben hat. Ich bin überzeugt davon, dass es damit zusammenhing, dass wir Red Crown nicht mehr gedeckt haben. Dieses Phänomen wird in echten Herden oft beobachtet. Wobei eine Mutterstutenherde nicht vergleichbar ist mit der Gruppen-Weide-Haltung im Reitstall. Die Mutterstutenherde kommt der natürlichen wilden Form noch am nächsten. Nicht nur, weil jedes Jahr auch neue Fohlen für einen sozialen Umgang sorgen, auch nicht , weil die in der natürlichen Form unüblichen Wallache fehlen, diese Stuten leben Jahrzehnte zusammen und werden ausser für einen kurzen Zeitraum der Bedeckung nie wirklich getrennt. Sie kennen sich und vertauen einander. Im Sommer gibt es immer wieder die Beobachtung, dass die Fohlen in den ersten Sonnenstunden alle zusammen liegen und eine Stute bei ihnen steht und aufpasst, während die anderen Stuten teilweise weit entfernt grasen.
Eine alte tragende Mutterstute hat auch einen sehr viel höheren Lebenswillen und Aktivität als gleichaltrige güste Stuten, denen eine Aufgabe - das Fohlen - fehlt. Solange eine Stute tragend ist oder laktiert, also ein Fohlen führt und Milch gibt, geht sie normalerweise nicht ein. Wenn sie - wie Red Crown - nicht mehr gedeckt wird baut sie schnell ab und wird auch körperlich schwächer. Das macht es aber nicht einfacher den richtigen Zeitpunkt zu beobachten, wann es der Stute nicht mehr zugemutet werden kann noch ein Fohlen auszutragen.


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 BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 12:40   
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GestütLindenhof hat geschrieben:
Pierette, eine erfahrene ältere Zuchtstute aus Schlenderhaner P -Linie (gibts die eigentlich noch?)

Die Schlenderhaner P-Linie hängt an der Pierette! Sie geht auf die importierte Stute Palazzo zurück, die 6 Blacktype-Pferde gebracht hat, darunter Pantheon, Vater der legendären Schönbrunn, und der in der Erinnerung gebliebene Priamos. Auf PQ sind 6 Töchter verzeichnet, darunter die Blacktype Lady Polyanta (von Lomitas), so dass es mit dieser Linie eigentlich weitergehen sollte.

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 BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 21:58   
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GestütLindenhof hat geschrieben:
EINE (FAST) GANZ NORMALE GEBURT

...


Ja, das sind so die Schmankerln im Forum, für die ich manchmal Stunden vor der "Kiste" verbringe, um sie zu finden...
Danke dafür!
Toi toi toi für die restlichen 5!


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 BeitragVerfasst: Di 14. Mär 2017, 11:33   
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kassandro hat geschrieben:
GestütLindenhof hat geschrieben:
Pierette, eine erfahrene ältere Zuchtstute aus Schlenderhaner P -Linie (gibts die eigentlich noch?)

Die Schlenderhaner P-Linie hängt an der Pierette! Sie geht auf die importierte Stute Palazzo zurück, die 6 Blacktype-Pferde gebracht hat, darunter Pantheon, Vater der legendären Schönbrunn, und der in der Erinnerung gebliebene Priamos. Auf PQ sind 6 Töchter verzeichnet, darunter die Blacktype Lady Polyanta (von Lomitas), so dass es mit dieser Linie eigentlich weitergehen sollte.


Sind 8 Töchter insgesamt, aber derzeit wie es aussieht nur Polyanta in der Zucht und die hatte auch erst 3 Fohlen trotz ihres doch schon fortgeschrittenen Alters. Davon 2 Stuten von Paolini, eine ist dreijährig und bei Schiergen im Training.


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 BeitragVerfasst: Fr 14. Apr 2017, 10:38   
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NAMENSSUCHE

Ich suche einmal mehr einen Namen, dieses Mal für das Hengstfohlen aus der Fareia von NUTAN,
Der Hengst ist bereits am 12.2. geboren und ist ein richtiges Muskelpacket. Auf unserer Homepage kann man Bilder sehen.
Fareia selber ist ungeprüft, sie hatte sich bei der Abschlussarbeit zu ihrem ersten Rennen das Bein gebrochen, konnte aber glücklicherweise eingegipst werden. Fareia selber ist von Areion und rechte Schwester zu Fareion, der über € 100.000,-- zusammengaloppierte. Sie stammt aus der Linie Fanfare,Flunder, Flunkerei, Ferrari usw. Ihr letztes Fohlen ist von OVERDOSE und heisst Fury Bullet. Ihr Erstling , eine Stute von DABIRSIM ist im Training bei Marco Klein und heisst Friday Silence. Diese Mutterlinie ist fast am aussterben, meines Wissens ist nur noch eine Schwester zu Fareia in der Zucht.

Name muss mt "F" anfangen. Bisher gibt es keinen besonderen Bezug in der Namensgebung, der Phantasie ist also freien Lauf gegeben. Der kleine grosse Hengst ist schon bei der Geburt aussergewöhnlich kräftig bemuskelt gewesen. Ein filigraner Name dürfte also nicht so passen, eher etwas Kraftvolles. Sein "linker Bruder" von NUTAN aus der Bahamian Applause ist ähnlich gebaut und trägt schon den Namen BODYGUARD. Insgesamt macht NUTAN ausssergewöhnlich stark bemuskelte Fohlen, die sehen schon bei der Geburt trainiert aus. "NN" Grösse bei der Geburt war mit 104 cm normaler Durchschnitt. Freue mich über Vorschläge. Sollte ein Vorschlag gewählt werden, lobe ich eine Meetingskarte für 2 Personen für Hamburg aus, wer einen Ausweis hat bekommt etwas gleichwertiges (oder ein grosses Bier, Trainer, Du weisst schon wer gemeint ist...).


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 BeitragVerfasst: Fr 14. Apr 2017, 11:19   
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Heuer jährt sich zum 150. Mal der Todestag des berühmten Naturforschers Michael Faraday. Dieser beschäftigte sich unter anderen mit Blitzen und so schnell wie der Blitz soll der Hengst auch werden. Was liegt also näher den Hengst nach Faraday zu benennen. Der Name wurde zwar schon zig mal erfolglos verwandt, aber man sollte sich davon nicht entmutigen lassen.

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 BeitragVerfasst: Fr 14. Apr 2017, 11:40   
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Finnigan


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 BeitragVerfasst: Fr 14. Apr 2017, 13:13   
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Ich bleibe bei dem Euch vorgeschlagenen "Fares".

Da findet sich zum einen der Anfang der Mutter, zum anderen bedeutet es "Reiter" bzw "Ritter".


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